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Turnaround und Sanierungsgutachten


Worum geht es?

Sanierung kommt vom lateinischen „sanare“ und heißt heilen

In der Praxis heißt das:
  • akute Existenzbedrohung eines Unternehmens stoppen.
  • konzeptionelle Grundlage für eine zukünftige, positive Entwicklung schaffen.
  • Unternehmen in eine dauerhaft stabile Zone von Liquidität, Ergebnis, Rendite- und Wettbewerbsfähigkeit führen.


UNTERSCHIEDLICHE URSACHEN

... WELCHE KRISE LIEGT VOR?

Krisenbereich
Absatz- und Umsatzkrise Kostenkrise Finanz- und
Liquiditätskrise
Managementkrise
  • Schrumpfender Markt
  • Rückgängige Marktanteile
  • Veränderung des Markt- und Wettbewerbsumfelds
  • Sinkende Stückerlöse
  • Fehlende attraktive Neuprodukte
  • Verlust von Kunden
  • Rückläufige Kundenumsätze
  • Steigende Vielfalts- und Komplexitätskosten
  • Hohe Fixkosten
  • Geringe Prozesseffizienz
  • Hoher Personalbestand mit geringem Pro-Kopf-Umsatz bzw. niedrigere Produktivität
  • Unzureichendes Zielkostenmanagement
  • Hohe Faktorkosten (Personal, Material etc.)
  • Abnehmende
  • Rentabilität
  • Steigender Verschuldungsgrad
  • Zunehmende Linienüberschreitung
  • Kontinuierlich rückläufige AfA
  • Rückläufiger Cashflow
  • Hoher Forderungs- und Vorratsbestand
  • Abnehmende Liquidität
  • Kein situations-/krisen-erfahrenes Management
  • Unklare Eigentümer-Positionierung
  • Nicht ausreichende Steuerungsinstrumente
  • Komplexe Führungsstruktur
  • Nachfolgeproblematik
Die Umsatzbasis „bröckelt“ Der Kostenverzehr
ist zu hoch
Die Finanzierung der Geschäfte wankt Die Führung zeigt Schwächen

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Wann werden wir gerufen?

Der absolute Klassiker: Vergabe oder Verlängerung von Problemkrediten (BaFin - MaRisk)

  • Verhandlungen mit Gewerkschaften/Arbeitnehmervertretern in einer Unternehmenskrise, z.B. bei Standortschließungen und Personalreduzierungsprogrammen.
Das IDW S6 Sanierungskonzept wird hierbei als Maßstab für Qualität und Neutralität gehandelt und gilt als Grundlage zur schnellen Überleitung auf Insolvenzpläne.

Die Ursachen?

Liegen meist in der Vergangenheit!

  • Verschiedene Arten von Unternehmenskrisen folgen einem typischen Verlauf.
     
  • Das jeweilige Krisenstadium bestimmt Inhalte und gebotenen Detaillierungsgrad eines Sanierungskonzeptes.
     
  • Sanierungskonzept ist nur dann vollständig, wenn die Probleme aller bereits durchlaufenen Krisenstadien aufgearbeitet (bspw. Managementkrise, Strategische Krise bis Liquiditätskrise & Existenzkrise) und Maßnahmen zu deren Behebung identifiziert sind.
     
  • Krisenstadium zum Zeitpunkt der Konzepterstellung prägt maßgeblich die Festlegung des Auftragsinhalts und der Verantwortlichkeiten.

Maßnahmen für einen erfolgreichen Turnaround


Dabei nutzen wir typischerweise folgende Turnaround-Hebel

Ein erfolgreiches Restrukturierungsprogramm fokussiert auf klare und quantifizierbare Zielsetzungen

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Restrukturierung
zur  strategischen Neuausrichtung
Anpassung der Organisations- und Führungsstruktur Optimierung der Marktbearbeitungs-maßnahmen Verbesserung der Kosten- und
Leistungsstrukturen
Liquiditätsfördernde Restrukturierungen
Auswahl möglicher Ansatzpunkte
  • Ausrichtung auf strategische Erfolgsfaktoren, Strategiemodell
  • Wachstum- perspektiven umsetzen
  • Weiterentwicklung Geschäftsmodelle
  • Internationalisierung
  • Integration strategischer Partner
  • Aufbau strategischer Barrieren
  • Vereinfachung Aufbauorganisation
  • Einrichtung Profit Center
  • Schlagkraft Management
  • Prozess- und kundenorientierte Strukturen
  • Multidimensionale Netzwerk- organisation
  • Proaktive Umsatz- und Marketing-aktionen
  • Verbesserung Kunden- und Produktportfolio
  • Professionalisierung Vertriebskanäle
  • Differenzierung Segment-Länderstrategien
  • Optimierung Vertriebsbearbei-tungsstrukturen
  • Konsequente Kundenorientierung
  • Kapazitäts- anpassung Ressourcen
  • Verbesserung Break- Even-Position
  • Variabilisierung Fixkosten
  • Produktivitäts-steigerung
  • Make or buy
  • Wertschöpfungs-verlagerung (Standorte, Ausland etc.)
  • In den Bilanzpositionen
  • Nicht betriebs-notwendiges Vermögen
  • Sell and lease back
  • Kapitalstrukturen
  • In den Geschäfts-prozessen
  • Working Capital Prozesse (Forderungen, Verbindlichkeiten, Bestände etc.)
  • Im Wertschöpfungs-modell
    Wertschöpfungstiefe
    Kapitalintensität
Primäre Zielsetzung Unternehmenswert-steigerung Verbesserung Organisations- und Führungseffizienz Umsatz- und DB-Steigerung Ertragssteigerung Liquiditätsverbesserung

Inhalte eines IDW S6 Sanierungsgutachtens

Was gehört in eine Fortführungsprognose nach IDW S6?

  • Beurteilung der Schlüssigkeit und Finanzierbarkeit der beabsichtigten Maßnahmen/Wirkungen der Maßnahmen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
 
  • Durchführung von Alternativrechnungen zur Berücksichtigung von Planungsunsicherheiten: Aufrechterhaltung von gesetzten Quoten/Covenants, Erhaltung von Liquidität etc.
 
  • Hervorhebung der kritischen Prämissen (z.B. Entwicklung von Rohstoffpreisen, Fortsetzung wichtiger Verträge mit Großkunden).

Relevante Kennzahlen nach S6

Finanzlage (Liquidität)

Gemäß S6 empfohlen:

  • Liquiditätsgrade I bis III
  • CF in % vom Umsatz
  • Schuldentilgungsdauer in Jahren
  • Kapitaldienstdeckungs-fähigkeit — Debt Service Coverage Optional:
  • Free CF
  • Zinsdeckungsgrad
  Vermögensanlage

Gemäß S6 empfohlen:

  • Eigenkapitalquote
  • Verschuldungsgrad
  • Anlagendeckungsgrad
  • Working Capital
  • DPO.DSO, DIH Optional:
  • Bankverbindlichkeiten
  • Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern
  • Investitionsquote
  Ertragslage (Profitabilität)

Gemäß S6 empfohlen:

  • Umsatz-/EK-/GK-Rentabilität
  • Material-/ FL-Quote
  • Personalaufwands-quote
  • EBITDA (-Marge) Optional:
  • Rohertragsquote
  • EBIT (-Marge)
  • Umsatz/Mitarbeiter
  • Wertschöpfung/ Mitarbeiter
  Covenants (Beispiele)

Ergänzende Kennzahlen

  • ROCE
  • Zinsdeckungsgrad
  • EBIT (-Marge)
  • Loan-to-Value Ratio
  • etc.

Unternehmensmerkmale für positiven Fortführungsprognose

Sanierungsfähigkeit prüfen
Attraktivität des Marktes Geschäftsmodell des Unternehmens Künftige Geschäftsrisiken
  • Wachstums- und Ertragspotenziale
  • Geschäftsmechanik und Erfolgsfaktoren, Triebkräfte des Wettbewerbs
  • Marktverhalten der Wettbewerber
  • Wettbewerbsrelevante Faktoren (z.B. Finanzkraft, internationale Vertriebsstärke etc.)
  • Alleinstellungsmerkmale / Wettbewerbsvorteile nach der Sanierung
  • Künftige Geschäftsarten und Ertragsquellen
  • Position der Geschäfte im Produktlebenszyklus
  • Potenziale der Unternehmensressourcen
  • Kernkompetenzen
  • Mittel- bis langfristige Perspektiven des Unternehmens
    • Stand-alone-Potenziale
    • Allianz-Potenziale
  • Wesentliche Risiken in Markt und Unternehmen
    • Branchenkonzentration
    • Management und Human Ressourcen
    • Finanzielle Ressourcen
Auswirkung auf den Ertragswert
Ergebnis
| GO — a) Stand alone mit Bedingungen b) Mit Partner mit Bedingungen | NO GO

Unser Ansatz im Turnaround-Management

ANALYSE, STRATEGIE, UMSETZUNG

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Analyse und Bewertung der Ausgangssituation Ansätze zur zukunfts- und zielorientierten Restrukturierung Maßnahmen- und Zeitplan zur Umsetzung
 
  • Sanierungsfähigkeit
  • Sanierungswürdigkeit
  • Einschließlich Investitions- und Finanzbedarfsermittlung
 

1. ANALYSE UND BEWERTUNG

1. Analyse der werttreibenden und wertvernichtenden Faktoren
Markt- und wettbewerbsbezogen
  • Marktattraktivität
  • Branchendynamik
  • Wettbewerbsposition
  • Kundenzufriedenheit
  • Alleinstellung usw.
Unternehmensbezogen
  • Geschäftsportfolio
  • Produkt-/Sortimentsstruktur
  • Wertschöpfungstiefe und -struktur
  • Standorte
  • Umfang und Inhalte der Kernkompetenzen
  • Innovationskraft
  • Umfang und Struktur Aktiva (Anlage-/Umlaufvermögen) und Passiva
  • Organisationsstruktur und Geschäftsprozesse Gesamtunternehmen und Funktionen wie Entwicklung, Produktion, Vertrieb
  • Mitarbeiterstruktur und Mitarbeiterqualifizierung
2. Bewertung der Sanierungs- und Restrukturierungspotenziale im Hinblick auf Unternehmenswachstum, Kostensenkung sowie Ergebnisverbesserung
  • Steigerung Marktanteil / Umsatz
  • Senkung Kosten
  • Erhöhung Produktivität und Vertriebseffizienz
  • Reduzierung des spezifischen Kapitalbedarfs (Bestände, Forderungen, Anlagevermögen etc.)
  • Verbesserung Kundenzufriedenheit und Wettbewerbsposition
  • Einschätzung der strategischen Freiheitsgrade und des ausschöpfbaren Restrukturierungspotenzials
  • Umsetzungsgeschwindigkeit


2. STRATEGIE, ZIELE UND QUANTIFIZIERUNG

1. Ableitung und Fixierung von Restrukturierungszielen (Soll-Zustand)
  • Definition Geschäftsfelder, Zielmärkte, Produkt- und Leistungsprogramme, Wettbewerbsstrategie
  • Festlegung Ziel-Marktanteile und Ziel-Umsätze in strategischen Geschäftsfeldern und Regionalmärkten
  • Fixierung Kosten- und Ergebnisziele sowie Finanzziele
2. Darstellung und Quantifizierung des Restrukturierungskonzepts (Soll-Zustand)
  • Geschäftsportfolio
  • Produkt- und Sortimentsziele
  • Wertschöpfungstiefe und -struktur
  • Standortkonzept
  • Break-Even-Position
  • Umfang und Struktur Aktiva (Anlage-/ Umlaufvermögen) und Passiva
  • Funktionsziele und -konzepte Produktion, Vertrieb, Entwicklung / Engineering, Kaufmännische Funktionen
  • Organisatorischer Anpassungsbedarf und Anforderungen an die Mitarbeiter
  • Konzeptquantifizierung: Plan-Bilanz, GuV, Cashflow, Investitions- und Finanzbedarf

3. Umsetzung Turnaround-Maßnahmen


Was uns besonders macht

Unsere Leistung in der Turnaround-Beratung - Ihr Nutzen


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