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Projektmanagement - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "Projektmanagement":

Projektmanagement ist die Bezeichnung für die Gesamtheit aller Methoden zur Durchführung von Projekten. Projektmanagement bedeutet, Umfang, Ressourcen, Zeit und Qualität in Richtung auf das Ziel zur Zufriedenheit des Auftraggebers und möglichst vieler Beteiligter aktiv zu gestalten.

Basierend auf unserer langjährigen Erfahrung als Projektmanagementberatungs- und Trainingsunternehmen haben wir unser Projektmanagementlandkarte entwickelt. Diese fasst die Faktoren für erfolgsreiches Projektmanagement zusammen.

 

Professionelles <b>Projektmanagement</b>

Fähigkeiten sind für uns die Gesamtheit aller Methoden-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen, die eine erfolgreiche Projektplanung und Durchführung, sowie erfolgreiche Zusammenarbeit im Team gewährleistet. Zu den Fähigkeiten, die uns befähigen Projekte erfolgreich zu managen, gehörten …

  1. Die Ziele und der Auftrag sind vom Projektleiter geklärt und mit dem Auftraggeber abgestimmt.
  2. Die Termine im Projekt werden vom Projektleiter in Abstimmung mit dem Team und dem Auftraggeber mind. auf Meilensteinebene realistisch geplant und kontrolliert.
  3. Das Risikoportfolio wird kontinuierliche aktualisiert und überwacht.
  4. Der Projektleiter ist in der Lage sein Projektteam, auch ohne disziplinarische Weisungsbefugnis, erfolgreich zum Ziel zu führen.
  5. Der Projektleiter und die Projektmitglieder verfügen über die notwendige „soziale Intelligenz“ sowie Methoden und Techniken zur erfolgreichen Bewältigung von Konflikten.
  6. Der Projektleiter versteht es die wichtigsten Stakeholder erfolgreich einzubinden und mit ihren Bedenken und Widerständen umzugehen

Struktur beinhaltet die Definition und Gestaltung einer effektiven und einheitlichen Projektorganisation sowie Projektmanagementprozesse, die allgemeingültige Standards zum Managen von einzelnen Projekten und einem gesamten Projektportfolio definieren. Dafür ist es wichtig, dass …

  1. In der Organisation ein einheitlicher Meta-Projektmanagementprozess inkl. Standard-vorlagen besteht, um so die Grundlagen des projekthaften Arbeitens zu verdeutlichen.
  2. Die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen im Projekt und in Abgrenzung zur „Linie“ geregelt sind.
  3. Ein Multiprojektmanagement zur projektübergreifenden Priorisierung und Steuerung aller Projekte besteht.
  4. Während des Projektverlaufs regelmäßige Statusmeetings durchgeführt werden.
  5. Änderungen im Projekt über einen Änderungsprozess gesteuert und dokumentiert werden.
  6. Die Übergabe des Projekts an den Kunden/ Nutzer/ die Produktion vorbereitet und der Umfang der notwendigen Nachbetreuung definiert wird.
  7. Nach Beendigung des Projekts alle Projektbeteiligten von ihren Aufgaben entbunden werden.

IT-Tools sind die Summe aller zur Planung und, Durchführung und Steuerung von Projekten eingesetzten PM-IT-Tools, die eine erfolgreiche Projektführung ermöglichen und die in einem Projekt die Menschen befähigen Wissen zu organisieren und zu teilen. Vor allem folgende drei Punkte sind dafür wichtig:

  1. Es existiert eine Projektdokumentation über ein gemeinsames Projekttool und einem Projektlaufwerk mit einer einheitlichen Ablagestruktur.
  2. Im Projekt wird ein gemeinsames IT-Tool zur Projektplanung und -steuerung eingesetzt
  3. Internationale und virtuelle Projektteams werden durch Tools und Anwendungen zur effektiven Kommunikation unterstützt.

Kultur ist die Sammlung aller formellen und informellen Regeln, Werte, Über-zeugungen, Annahmen und Leitsätze, die das Verhalten von Projektmitgliedern lenkt.

  1. Das Projekt hat ausreichend Top-Managementunterstützung.
  2. Es besteht ein gemeinsames Verständnis in der Organisation zum Inhalt und der Wichtigkeit von Projektmanagement.
  3. Es bestehend ein gemeinsames Verständnis in der Organisation hinsichtlich der Projektleiterrolle
  4. Im Projekt sind gemeinsame Spielregeln der Zusammenarbeit definiert, die auch von jedem Projektbeteiligten gelebt werden.
  5. Die Projektbeteiligten haben ausreichende Kapazität für das Projekt.
  6. Das Projekt hat einen offiziellen Start und ein Ende.
  7. Zum Ende eines Projekts wird ein Lessons Learned-Workshop durchgeführt.

Abschließend ein wichtiger Hinweis:

Je nach aktueller Unternehmenssituation bzw. -kultur und Projektmanagementreifegrad wird einer oder mehrere der vier genannten Faktoren temporär eine wichtigere Rolle spielen als ein anderer. Beachten Sie jedoch: Aus unserer Erfahrung heraus wundern sich jedoch viele Unternehmen darüber, dass sie viel Geld und Aufwand (nur) in Ausbildung Ihrer Mitarbeiter, teurer IT-Lösungen oder die Optimierung von Prozessen stecken, eine nachhaltige Verbesserung des Projektmanagements bzw. der Projektdurchführung nicht erzielt werden kann. Unsere Empfehlung ist daher, auch wenn Sie vorübergehend den Fokus auf einen Faktor legen, in einer mittel- bis langfristigen Perspektive stets die Balance und die Wechselwirkung aller vier Faktoren zu berücksichtigen.

Mehr Informationen zum Thema "Projektmanagement":


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