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Lern-Ebenen 1,2,3 - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "Lern-Ebenen 1,2,3 ":

Nach Gregory Bateson gibt es vier Ebenen des Lernens:

Ebene O - Kausalität:
Direkte Erfahrung: „Ich halte meine Hand ins Feuer – ich verbrenne mich“. Ein strikt kausaler Response auf einen externen Stimulus.

Ebene 1 - Linearität:
Das, was man gewöhnlich „Lernen“ nennt: Verallgemeinerung grundlegender Erfahrungen. „Ich habe „Hand im Feuer“ und „sich verbrennen“ erfahren und werde es nicht nochmal machen.“ Pavlov´s Hunde-Experiment.

Ebene 2 - Komplexität:
„Learning how to learn“. Manchmal auch “Deutero-Lernen” genannt; deckt Gesetzmäßigkeiten der Ebene 1-Erfahrungen auf und stellt sie in einen größeren Zusammenhang.: „Normalerweise riskiere ich nicht, mich zu verbrennen, aber es könnte sein dass ich es mache um jemanden vor einem Feuer zu retten“

Ebene 3 – Hyper-Komplexität:
Veränderung im Lernprozess der Ebene 2, z.B. eine Änderungskorrektur im Satz von Entscheidungsalternativen. Höhere Abstraktionsebene als Ebene 2. Laut Bateson wird diese Ebene von Hunden nie und von Menschen selten erreicht; allerdings hätten umfangreiche soziale Systeme weit größere Möglichkeiten zum Umgang mit Komplexität auf Ebene 3 als jeder Mensch.

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