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Lean Development - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "Lean Development":

Die Anwendung schlanken Denkens hat Wirkung und Erfolg gezeigt. Lean Development basiert auf der Untersuchung und Identifikation von Prozessen, Werkzeugen und Strukturen auf "Unnützes" (jap. MUDA) und der Bekämpfung durch entsprechende Gegenmaßnahmen.

Gleiche Prinzipien, die zu effizienter Herstellung führen, sind ebenfalls auf Leistungserstellung in der Produktentstehung anzuwenden und haben dort effiziente ("die Dinge richtig machen") und effektive ("die richtigen Dinge machen") Arbeitsschritte zur Folge. So entsteht Lean Development, welches wegen enormer Reichweite und Hebelwirkung Möglichkeiten für nachhaltige Wettbewerbsvorteile bietet. Studien zeigen, dass im Entwicklungsprozess 20-30% der Ressourcen-Kapazität durch "Unnützes" gebunden sind. Dies soll weitestmöglich eliminiert und in wertsteigernde Tätigkeiten investiert werden, so dass z.B. Time-to-Market verkürzt , mehr Projekte mit gleichem Team möglich sind, sichere Produktionsanläufe und eine bessere Produktqualität gesichert werden.

Die fünf Leitprinzipien des Lean Konzeptes

  1. Wert: Spezifizierung des Wertes eines Produktes
  2. Wertstrom: Erkennung des Wertstroms
  3. Flow: Erzeugung eines Wertstromflusses ohne Unterbrechungen
  4. Pull: Bestimmung des Taktes der Bearbeitung durch den Kunden
  5. Perfektion: Kontinuierliche Verbesserung der Dinge

Lean Development findet weltweit immer mehr Beachtung in den Unternehmen, wobei auf verschiedenen Weise herangegangen wird: Von umfangreichen, methodischen Systembeschreibungen, über Methodenbaukästen, bis hin zu punktuell, aufgabenfixierten Praxislösungen. Erwartungsgemäß wird sich das Konzept, getrieben durch die Praxiserfahrungen, in schnellen Schritten weiterentwickeln.

Mehr Informationen zum Thema "Lean Development":


Lean Management nicht nur in der Produktion

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