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Intrinsische Motivation - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "Intrinsische Motivation":

Der Begriff „intrinsische Motivation“  bezeichnet die innere, aus einer Person selbst entstehende Motivation, gewisse Tätigkeiten und Aufgaben zuverlässig und mit einer hohen Qualität auszuführen – zum Beispiel, weil diese ihr Spaß machen, oder weil sie diese als sinnvoll oder herausfordernd erfährt, oder weil diese sie schlicht interessieren.

Intrinsische Motivation versus extrinsische Motivation

Die intrinsische Motivation wird oft auch als Eigen- oder Selbstmotivation bezeichnet; sie steht somit im (scheinbaren) Gegensatz zur extrinsischen Motivation, die auch als Fremdmotivation bezeichnet wird. Faktisch schließen sich intrinsische und extrinsische Motive jedoch nicht aus. So kann ein Mitarbeiter gewisse Aufgaben sowohl aus Spaß an ihnen qualitativ hochwertig und zielführend erledigen als auch aus dem Wunsch heraus, eine hohe Bezahlung und Anerkennung zu erfahren.

Intrinsische Motivation: nachhaltiger als extrinsische Motivation

Intrinsisch motivierte Menschen führen gewisse Tätigkeiten – im Gegensatz zu extrinsisch motivierten – um ihrer selbst Willen aus und nicht (primär), um beispielsweise eine Belohnung zu erlangen oder eine Bestrafung zu vermeiden. Dabei bezieht sich die Motivation sowohl auf die Richtung, die Intensität und die Ausdauer ihres Tuns.

Deshalb ist die Wirkung der intrinsischen Motivation in der Regel nachhaltiger als die der extrinsischen Motivation – auch weil diese eng mit den Wertvorstellungen der betreffenden Person verknüpft ist. Deshalb müssen bei intrinsisch motivierten Personen im betrieblichen Kontext weniger sowie seltener Impulse von außen, also beispielsweise durch die Führung, gesetzt werden, damit diese das gewünschte Verhalten zeigen,.

Intrinsische Motivation: aktuelle Relevanz

In einem Kontext, in dem die meisten Unternehmen, nach einer höheren Agilität streben, um zum Beispiel schneller und flexibler, auf Marktveränderungen reagieren zu können, gewinnt das Thema intrinsische Motivation der Mitarbeiter an Bedeutung. Denn dieses Ziel können die Unternehmen nur mit eigenverantwortlich und eigeninitiativ handelnden Mitarbeitern erreichen, Das heißt: Sie müssen intrinsisch motiviert sein.

Intrinsische Motivation & Führung

Mehr intrinsisch motivierte Mitarbeiter gewinnen Unternehmen u.a. dadurch, dass sie bei ihrer Personalauswal außer auf die fachliche Kompetenz der Bewerber bzw. Kandidaten auch stärker darauf achten: Was motiviert diese? Was treibt sie an?

Zugleich müssen die Führung  jedoch darauf achten, dass sie durch ihr Verhalten, die intrinsische Motivation der Mitarbeiter fördert (und nicht zerstört) – zum Beispiel, indem die Führungskräfte
  • sicherstellen, dass die erforderlichen strukturellen Rahmenbedingungen existieren, dass die Mitarbeiter das erwünschte eigeninitiative und -verantwortliche Verhalten zeigen können,
  • ihnen  den Sinnzusammenhang ihrer Tätigkeiten sowie die Bedeutung ihres  Tuns aufzeigen und ihnen die erforderliche, erwünschte Information geben, und
  • die Mitarbeiter beim Ausbau ihrer Kompetenz unterstützen, Verbesserungschancen selbst zu erkennen und zu nutzen.
Diesbezüglich muss sich das Führungsverhalten der Führungskräfte vieler Unternehmen ändern, wenn ihr Ziel lautet: Unsere Mitarbeiter sollen intrinsisch motiviert sein.

Intrinsische Motivation stärken: Beratung, Berater

Vor diesem Hintergrund überarbeiten viele Unternehmen zurzeit ihre Führungskräfte- und Personalentwicklungsprogramme. Die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner unterstützt sie hierbei.
 
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