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Gewohnheit - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "Gewohnheit":

Gewohnheiten beschreiben Verhaltensweisen, die durch häufiges Wiederholen routiniert wurden. Das Gehirn ist so konstruiert, dass es nach mehrmaligem Wiederholen einer Handlung, diese automatisch als Routine entwickelt. 

Dabei gilt es zwischen Denk-, Grfühls- und Verhaltens-Gewohnheiten zu unterscheiden

Denk-Gewohnheiten spiegeln Werte und Einstellungen wider.

In Denkgewohnheiten spiegeln sich Werte und Einstellungen eines Menschen wider. Es zeigt zudem, wie man sich selbst und seine eigenen Fähigkeiten einschätzt. Das hilft, Dinge und Personen einzuschätzen. Ab wann nenne ich jemanden intelligent, großzügig, unordentlich und was ist für mich gut oder schlecht, richtig oder falsch.

Gefühlsgewohnheiten hängen stark von der Persönlichkeit ab

Gefühlsgewohnheiten sind stark von der Persönlichkeit eines Menschen abhängig und bringen einen Menschen dazu, in bestimmen Situationen häufig mit den gleichen Gefühlen zu reagieren (dass der Kollege zu laut telefoniert, stört einen automatisch jedes Mal wieder). Gefühlsgewohnheiten beschreiben u.a. wie schnell jemand verärgert, enttäuscht oder gekränkt ist.

Verhaltensgewohnheiten helfen, Handlungen schnell und sicher auszuführen

Verhaltensgewohnheiten laufen automatisch ab und helfen dem Menschen gewisse Handlungen schneller, genauer und sicherer abzuwickeln. Rituale wie Nägelkauen, Beine beim Sitzen übereinander schlagen, das Essen würzen oder Autofahren.

Gewohnheiten zu verändern, ist schwer

Gewohnheiten fallen oft erst dann auf, wenn sie gestört werden, da sie sich langsam und unbemerkt entwickelt und gefestigt haben. Alte Gewohnheiten zu durchbrechen und durch neue zu ersetzen, ist für das menschliche Gehirn sehr kompliziert. Die besten neurologischen Voraussetzungen dafür bestehen im Kindesalter - mit zunehmenden Alter fällt es uns zunehmend schwer diese aufzugeben.

Change-Prozesse erfordern, Änderung der Denk- und Verhaltens-Gewohnheiten

Change-Prozesse im betrieblichen Kontext erfordern von den Mitarbeitern jedoch meist, dass sie Denk - und Verhaltensgewohnheiten, auch Routinen genannt, aufgeben und durch neue ersetzen. Hierauf zielt das sogenannten Kata-Coaching ab, bei dem es darum geht, die neuen Denk- und Verhaltensmuster soweit einzuüben, dass die Mitarbeiter sozusagen bei Bedarf automatisch zeigen. Hierbei unterstützt sie ihre Führungskraft als Kata-Coach. Für diese Aufgabe gilt es die Fürhungskräfte zu qualifizieren.
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