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Geert Hofsteede Kulturdimensionen - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "Geert Hofsteede Kulturdimensionen":

Geert Hofstede Kulturdimensionen: Mit diesen, von Geert Hofstede, definierten Kulturdimensionen wird gezeigt, dass Kulturgruppen einen erheblichen Einfluss auf das Verhalten von Unternehmen, deren Organisation und Führung haben.

  • Machtdistanz (Power Distance Index - PDI): Der Index gibt an inwiefern Individuen mit weniger Macht eine unproportiale Machtverteilung erwarten und akzeptieren.
  • Individualismus und Kollektivismus (Individualism - IDV): In Kulturen und Gesellschaften mit einem relativ hohem IDV-Index werden die Rechte des Individuums geschützt. Gesellschaften und Kulturen mit einem geringen IDV-Index hingegen schützen die Rechte der Integration in jeder Art von Netzwerken. Dort steht das „Wir-Gefühl im Vordergrund“.
  • Masculinity versus Femininity (MAS): Unterschiede der geschlechtstypischen Werte. Ein hoher MAS-Index bedeutet „typisch männliche Werte“ die zu assoziieren sind mit Selbstbewusstsein und Konkurrenzdenken. „Typisch weibliche Werte“ und somit ein geringer MAS-Index sind Kooperation, Fürsorglichkeit und Bescheidenheit.
  • Unsicherheitsvermeidung (Uncertainty Avoidance Index - UAI): Ist die Bereitschaft Risiken eingehen zu können bzw. wollen. Kulturen mit einem geringen UAI-Index sind bereit Risiken bzw. Unsicherheiten einzugehen. Kulturen hingegen mit einem hohen UAI-Index wollen Risiken vermeiden.
  • Lang- oder kurzfristige Ausrichtung (Long-Term Orientation - LTO): Ist der Planungshorizont in einer Kultur bzw. Gesellschaft.

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