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First to Market-Strategie - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "First to Market-Strategie":

kommt aus dem Marketing-Bereich und beschreibt eine Strategie, die vorsieht der Erste am Markt zu sein, um Wettbewerbsvorteile auszunutzen.

Voraussetzung dafür ist, dass es dem Unternehmen gelingt ein marktfähiges Produkt bzw. eine neue Technologie zu entwickeln und in den Markt zu bringen. Bei Technologien, die auf dem Markt bereits vorhanden sind, kann das Pionier-Unternehmen das nötige Know-How zukaufen oder Lizenz- bzw. Franchisingverträge abschließen.

Als Pionier hat das Unternehmen eine gewisse Zeit Monopolstellung im Markt. In dieser Zeit werden technologische Standards gesetzt und dominante Designs geprägt bzw. patentiert. Auch soll es Ziel des Unternehmens sein, durch möglichst hohe Markteintrittsbarrieren Konkurrenten fernzuhalten.

Vorteile

  • Gewisse Zeit lang Monopolstellung
  • Möglichkeit technologische Standards zu setzen
  • Möglichkeit dominante Designs zu prägen
  • Potenzielle Vorteile auf Grund von Vorsprüngen auf der Erfahrungskurve
  • Aufbau von Markt-Know-how → ggf. Imagevorteile
  • Aufbau von Kundenkontakten
  • Aufbau von Markteintrittsbarrieren

Nachteile

  • Ungewissheit über weitere Marktentwicklung (Expansion oder Schrumpfung bzw. Zusammenbruch des Marktes).
  • Gefahr von Technologiesprüngen, die die eigene Technologie substituieren, bevor sich diese richtig am Markt durchgesetzt hat
  • Hohe Kosten für die Markterschließung
  • Bekanntmachung durch Werbung
  • Aufbau von Vertriebswegen

Mehr Informationen zum Thema "First to Market-Strategie":


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