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Feedback-Gespräch - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "Feedback-Gespräch":

Feedbackgespräche in Unternehmen

Feedbackgespräche finden sich in Unternehmen in vielfacher Form. Sei es in Form des alljährlichen Mitarbeitergesprächs, im Rahmen von Projekt Reviews oder auch im normalen Arbeitsalltag.

Dabei ist neben den Regeln zum Feedback geben und zum Feedback nehmen – der Frage nach dem „Wie?“ – auch die Steuerung des Feedbackgesprächs auf Prozessebene von hoher Bedeutung: „Wann kommt was?“

Feedback-Gespräche: Adäquaten Rahmen schaffen

Folgende Schritte erlauben es dem Feedback-Geber, den geeigneten Rahmen für ein konstruktives Feedback-Gespräch zu schaffen:

  1. Um Erlaubnis bitten
    OK abholen: „Darf ich dir eine kurze Rückmeldung geben?“
    Rahmenbedingungen prüfen: „Passt das bei dir gerade zeitlich?“ / „Hast du gerade den Kopf frei dafür?“

  2. Eigene Perspektive darlegen
    Beobachtetes Verhalten mitteilen: „Mir ist aufgefallen, dass…“
    Wirkung des Verhaltens darlegen: „Ich habe das als … empfunden.“
    Wunsch zur Verhaltensänderung äußern: „Deshalb würde ich mir wünschen, dass…“

  3. Die Perspektive des Anderen erfahren
    Aktiv nach Sichtweise des Anderen fragen: „Wie siehst du das?“
    Zuhören – ohne den Anderen zu unterbrechen.

  4. Perspektiven-Abgleich
    Nachfragen und abgleichen: „Wenn ich dich richtig verstanden habe, wolltest du eigentlich X, aber bei mir kam Y an.“

  5. Lösungsversuche + Commitment
    Gemeinsam nach Lösungen suchen: „Was können wir deiner Meinung nach tun, um die Situation zu ändern?“, „Wäre X eine Lösung?“
    Commitment sicherstellen: „Bis wann können wir X umsetzen?“

Feedback-Gespräche: Relevanz

In modernen Unternehmen werden die (Kern-)Leistungen) weitgehend in (bereichs- und funktionsübergreifenden) Teams erbracht. Das heißt, die Mitarbeiter sind beim Erbringen ihrer Leistung auf andere angewiesen. In einem solchen Kontext ist das wechselseitige sich Feedback geben und nehmen nahezu unverzichtbar zum Sichern der Qualität der (Zusammen-)Arbeit. Deshalb sollten Feedbackgespräche institutionalisiert sein. Das heißt, sie sollten regelmäßig und strukturiert – und nicht zufallsabhängig und unstrukturiert stattfinden.
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