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Feedback Regeln: Feedback geben - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "Feedback Regeln: Feedback geben":

Feedback ist ein elementarer Bestandteil eines erfolgreichen Lernprozesses.

Der Feedback-Empfänger erfährt, wie sein Verhalten, seine Äußerungen und Leistungen von anderen Menschen (Feedback-Gebern) wahrgenommen werden und kann diese Informationen zur „Arbeit an sich selbst“ verwenden.

Dabei ist es vor allem die Aufgabe des Feedback-Gebers, den geeigneten Rahmen zu schaffen, um ein konstruktives Feedback zu ermöglichen. Für ihn ist neben der bewussten Ablaufgestaltung des Feedbackgesprächs vor allem die Einhaltung grundsätzlicher Feedback Regeln von Bedeutung:

Positives zuerst!

Gerade, wenn der Feedbackgeber einiges an Kritik äußern möchte, sollte er darauf achten, dass er seinem Gegenüber keine zu einseitige Rückmeldung gibt. Deshalb sollte er zunächst die positiven Dinge ansprechen, die er mit dem Anderen verbindet. An den Haaren herbeigezogenes Lob ist jedoch Tabu – ansonsten wird das Gespräch zur Satire.

Ich statt Du-Botschaften!

Feedbackgeber, die Kritik in Form von „Du-Botschaften“ äußern, üben damit automatisch Druck auf ihr Gegenüber aus und bewirken so lediglich Rechtfertigungsversuche oder aktiven / passiven Widerstand. Besser sind stattdessen „Ich-Botschaften“ wie „Ich habe den Eindruck, dass…“

Trennung von Beobachtung und Beurteilung!

Wer Feedback gibt, sollte gerade bei kritischen Themen darauf achten, zunächst lediglich das beobachtete Verhalten bzw. die gegebene Situation zu beschreiben „Mir ist aufgefallen, dass…“ Die persönliche Bewertung des Verhaltens erfolgt erst im zweiten Schritt: „Ich habe das als … empfunden.“ Gewünschte Verhaltensänderungen können im dritten Schritt geäußert werden – jedoch nicht in Form einer Drohung, sondern am Besten in Form eines Wunsches: „Deshalb würde ich mir wünschen, dass…“

Zeitnah und konkret!

Handelt es sich nicht gerade um einen „Gesamtrückblick“ in Form eines Jahresgesprächs sollte Feedback zu Verhaltensweisen oder Ereignissen grundsätzlich zeitnah erfolgen. Auf diese Weise können beide Gesprächspartner sich auch leichter über konkrete Verhaltensbeispiele austauschen und so nebulöse Generalisierungen („immer“, „grundsätzlich“, „neulich“ etc.) vermeiden.

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