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Emotionen - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "Emotionen":

Emotionen werden durch die bewusste und unbewusste Bewertung eines Objekts oder einer Situation ausgelöst, und durch die Aktivierung früherer emotionaler Erfahrungen (z.B. die quietschenden Reifen eines Autos beim Bremsen, welches an die Angstsituation eines früheren Autounfalls erinnert). Emotionen bilden die Schnittstelle zwischen der Umwelt und dem Menschen, da sie zwischen den ständig wechselnden Umweltreizen und dem Individuum vermitteln. Sie prägen so den Alltag eines Menschen und können sowohl angenehm als auch unangenehm sein. Die grundlegenden Emotionen sind: Ärger, Freude, Traurigkeit, Stolz, Scham, Schuld, Angst, Erleichterung, Enttäuschung.

Eine Emotion wird als psychophysiologischer Prozess beschrieben, da sie sich auf die subjektiven Gefühle, physische Verfassung und das Verhalten eines Menschen auswirkt. Die Intensität einer Emotion kann unterschiedlich stark sein.

Die fünf wesentlichen Ebenen, auf welchen sich eine Emotion abspielt, dürfen nicht getrennt voneinander betrachtet werden.

  • Affektiv (Emotionserleben, subjektive Emotionsempfinden)
  • Kognitiv (Wahrnehmung und Bewertung der Situation)
  • Physiologisch (Herzklopfen, Schwitzen)
  • Expressiv (Mimik, Gestik, Erröten, Blässe)
  • Motivational (emotionsspezifische Handlungsimpulse)

D.h. bei der einen bestimmten Emotion werden bei einer Person immer wieder ein definierbares Gefühl, bewertende Gedanken, bemerkbare körperliche Veränderungen und immer wiederkehrende Verhaltensweisen ausgelöst. Die Intensität einer Emotion kann unterschiedlich stark sein.

Ein ‚Gefühl‘ ist die aus der Emotion folgende Interpretation des Objekts oder der Situation, es ist das subjektive Erleben einer Emotion.

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