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Die vier Grundsätze des Widerstandes - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "Die vier Grundsätze des Widerstandes":

  1. Es gibt keine Veränderung ohne Widerstand!
    Widerstand gegen Veränderungen ist etwas ganz Normales und Alltägliches. Wenn bei einer Veränderung keine Widerstände auftreten, bedeutet dies, dass von vornherein niemand an die Realisierung glaubt.
    --> Nicht das Auftreten von Widerständen, sondern deren Ausbleiben ist Anlass zur Beunruhigung.
  2. Widerstand erhält immer eine „verschlüsselte Botschaft“!
    Wenn Menschen sich gegen etwas sinnvoll oder sogar notwendig erscheinen sträuben, haben sie irgendwelche Bedenken, Befürchtungen oder Angst.
    --> Ursachen für Widerstand liegen im emotionalen Bereich.
  3. Nichtbeachtung von Widerstand führt zu Blockaden!
    Widerstand zeigt an, dass die Voraussetzungen für ein reibungsloses Vorgehen im geplanten Sinne nicht bzw. noch nicht gegeben sind. Verstärkter Druck führt lediglich zu verstärktem Gegendruck.
    --> Denkpause einschalten – nochmals über die Bücher gehen!
  4. Mit dem Widerstand, nicht gegen ihn gehen!
    Die unterschwellige emotionale Energie muss aufgenommen – d.h. zunächst einmal ernst genommen – und sinnvoll kanalisiert werden. Die Kunst im Umgang mit Widerstand heißt „Judo“!
    (1) Druck wegnehmen (dem Widerstand Raum geben)
    (2) Antennen ausfahren (in Dialog treten, Ursachen erforschen)
    (3) Gemeinsame Absprachen (Vorgehen neu festlegen)

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