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APQP - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "APQP":

steht für Advanced Product Quality Planning, zu Deutsch: Produkt Qualitätsvorrausplanung.

Das Referenzbuch APQP wurde von der Chrysler, Ford, General Motors Supplier Quality Requirements Task Force erstellt. Es stellt einen Leitfaden für die frühzeitige Planungsphase, Entwicklungsphase bis hin zur Prozessanalyse dar und ist somit eine Richtlinie zur Erstellung von Plänen und Checklisten. Nach dem Referenzbuch gliedert sich die Produkt Qualitätsvorausplanung in vier Phasen. Planen (Planung und Definition) - Ausführen (Produkt/Prozess/Konstruktion) - Überprüfen (Bestätigung und Validierung) - Verbessern (ständige Verbesserung)

Bei der Produkt Qualitätsvorausplanung geht es um eine strukturierte Methode mit standardisierten Werkzeugen, die dafür sorgt, dass alle geforderten Ablaufschritte rechtzeitig abgeschlossen werden und das Produkt den Kunden zufrieden stellt. Dabei können die zeitliche Abfolge, die Anwendung der Werkzeuge und die Ausführung der einzelnen Schritte variieren. Das Ergebnis der Produkt- Qualitätsvorausplanung ist die Erstellung von Kontroll-Plänen.

Nach der Aufgabenklärung sollten die im Referenzhandbuch APQP beschriebenen Techniken durchgeführt werden, hierzu gehören vor allem:

  • Entwicklung und Festlegung spezieller Merkmale (Key-Characteristics)
  • Machbarkeitsanalyse: Überprüfung und Dokumentation der Herstellbarkeitsüberprüfung (Eignung des Designs, Materials, Prozesses)
  • Prozess-FMEA: Durchführung von Prozess-FMEAs zur Fehlervermeidung
  • QM-Plan (Kontrollplan): Erstellung von QM-Plänen auf der Ebene der Baugruppen, Untergruppen, Einzelteile für einzelne Phasen (Prototyp, Vorserie, Serie) Darin enthalten: Beschreibung der Material- und Qualifikationsprüfungen, die vor bzw. nach den einzelnen Phasen durchzuführen sind.

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