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ABC-Analyse - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "ABC-Analyse":

Historie ABC-Analyse

Die ABC-Analyse wurde im Jahr 1951 von H. Ford Dickie (damals Manager bei General Electrics) erstmals in seinem Artikel "ABC Inventory Analysis Shoots for Dollars, not Pennies" beschrieben. Basis der ABC-Analyse bildeten damals das Paretoprinzip, die Lorenzkurve und die "80/20 Regel". Durch deren Erkenntnisse fanden erstmals in den 1950er Jahren diese Theorien ihre Anwendung in der Unternehmensführung.

Funktion ABC-Analyse

Die ABC-Analyse als betriebswirtschaftliches Mittel zur Planung und Entscheidungsfindung ist ein einfaches Analyseverfahren, mit dem Objekte unterschiedlichster Art gewichtet werden können. Dazu wird eine Menge von Objekten in die Klassen A, B und C aufgeteilt. Der Aufbau einer ABC-Analyse besteht typischerweise aus zweidimensionalen Wertepaaren, die dann zuerst nach Größe sortiert, anschließend kumuliert in Werteklassen eingegliedert und in der Regel als Paretodiagramm dargestellt werden. Daraus resultiernd ist es möglich die derzeitige IST-Situation abzulesen um dann weitere Vorgehensweisen zu erarbeiten.

Beispiel ABC-Analyse

Eine typische ABC-Analyse gibt beispielsweise an, welche Aufgaben die höchste Priorität haben oder welche Produkte am stärksten am Umsatz eines Unternehmens beteiligt sind. Im Projektmanagement wird das Analyseverfahren häufig eingesetzt, um bestehende Projekte nach deren Größe zu ordnen (A = Großprojekt, B = Mittelprojekt, C = Kleinprojekt).

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