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5 Entwicklungsstrategien des Change Managements nach Kruse - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "5 Entwicklungsstrategien des Change Managements nach Kruse":

Peter Kruse, Professor für Organisationspsychologie, baut auf Selbstorganisationskonzepte bei der Gestaltung betrieblicher Veränderungsprozesse, die er wie folgt beschreibt:

  1. Von individueller zu kollektiver Intelligenz:
    Die zunehmende Komplexität der Problemlagen ist nicht mehr über die Kreativität einzelner Persönlichkeiten zu bewältigen. Lösungen sind vornehmlich von dezentralen Teams zu erwarten.
  2. Vom Expertensystem (z.B. Computer) zu Intuition von Expertenzirkeln:
    Das prozentuale Wissen des intuitiven menschlichen Experten ist immer noch die hoffnungsvollste Antwort auf komplexe Aufgabenstellungen. Eine konzeptuelle Wiederaufwertung des Erfahrungswissens im Arbeitsprozess liegt nahe.
  3. Von Stabilitätserwartung zu Instabilitätsgestaltung:
    Unternehmen sind zu wiederkehrenden Reorganisationen gezwungen. Unerlässlich sind Entwicklung und Einsatz von spezifisch auf Instabilität und Stabilität ausgerichteten, situationsangepassten Managementstrategien.
  4. Von funktionierenden zu lernenden Arbeitssystemen:
    Die lernende Organisation kann Perfektionsansprüche nur in Phasen der Stabilität einlösen und muss selbst dann notwendig fehlertolerant bleiben, da die Fehler ein konstitutioneller Faktor in Anpassungsprozessen sind.
  5. Von hierarchisierten zu eigendynamischen Regelsystemen:
    Um die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten, sind die vertikalen Hierarchien durch funktionale, projektbezogene Organisationsformen zu ersetzen.

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