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Keynote Speaker - Definition

Kraus & Partner - Lexikon - Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt

Definition - und Erklärung des Management-Begriffs "Keynote Speaker":

Die Motive bzw. Anlässe, warum Unternehmen, Verbände und Kongressveranstalter einen Keynote-Speaker bzw. Vortragsredner für eine Veranstaltung engagieren, sind sehr verschieden.

Anlässe bzw. Motive einen Keynote-Speaker zu engagieren

Keynote-Speaker engagieren – Anlass 1: Die Veranstalter möchten den Zuhörern einen schönen Abend bereiten, der ihnen positiv im Gedächtnis bleibt. Das ist bei vielen Firmenjubiläen und Kundenveranstaltungen der Fall. Für den Redner bzw. Keynote-Speaker bedeutet dies:
  • Er muss entweder bereits einen gewissen Promi-Status haben, damit die Anwesenden anschließend stolz zu ihren Bekannten sagen können: „Ich habe den XY schon mal live erlebt.“ Oder:
  • Sein Auftritt muss so spritzig und pointiert sein, dass die Anwesenden sich köstlich amüsieren und vor Lachen biegen.
Keynote-Speaker engagieren – Anlass 2: Die Veranstalter benötigen ein Zugpferd, das den Saal mit zahlenden oder für den Veranstalter attraktiven Besuchern füllt. Das ist bei vielen Kongressen und Kundenveranstaltungen, wie sie etwa Finanzdienstleister für ihre vermögenden Privatkunden durchführen, der Fall. Dann muss der Redner bei den Zielpersonen bereits eine hohe Bekanntheit haben oder aus deren Sicht ein ausgewiesener Experte sein – besser noch beides. Sonst verfügt er nicht über die gewünschte Zugkraft.

Keynote-Speaker engagieren – Anlass 3:
Die Veranstalter wollen die Zuhörer zu einem Umdenken stimulieren oder zu einem bestimmten Verhalten motivieren. Das ist z. B bei den vielen Kick-offs, Management- und Händlertagungen sowie Verbandsmeetings der Fall. Dann muss der Speaker aus Veranstaltersicht ein ausgewiesener Experte für das betreffende Thema sein – sei es Change Management, Digitale Transformation, Agilität oder Leadership. Er muss den Zuhörern etwas zu sagen haben. Und er muss seine Inhalte so präsentieren, dass er bei ihnen auf offene Ohren stößt.

Keynote-Speaker engagieren – Anlass 4:
Die Veranstalter benötigen einen Experten als Impuls- und Input-Geber, der bei den Zuhörern einen gemeinsames Grundverständnis bezogen auf ein für sie bzw. ihre Organisation relevantes Thema schafft. Das ist zum Beispiel in Unternehmen häufig der Fall, wenn beispielsweise deren Vorstand oder Top-Management eine strategische Entscheidung treffen muss – etwa zum Thema: Wie gelingt uns die digitale Transformation unserer Organisation? Oder: Wie erhöhen wir deren Agilität? Oder: Worauf sollten wir im Transformations- bzw. Change Management Prozess achten?

Keynote-Speaker: Grundanforderungen

Zusammengefasst bedeutet dies: Damit ein Keynote-Speaker bzw. Vortragsredner die gewünschte Funktion erfüllt, muss er – neben allen anderen Anforderungen –
  • entweder einen Promi-Status haben (Anlass 1 und 2)
  • oder ein ausgewiesener Experte für das gewünschte Thema sein – zum Beispiel aufgrund seiner Biografie, Veröffentlichungen, Referenzen und/oder Praxis-/Projekterfahrung (Anlass 3 und 4).

Einen K&P-Berater als Keynote-Speaker engagieren?

Promis – zumindest in dem Sinne, dass sie fast jeder (im Business-Bereich) wie Joschka Fischer oder Friedrich Merz kennt – sind die Berater der Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner nicht. Sie sind jedoch ausgewiesene Experten zum Beispiel für die Themen Change Management, Digitale Transformation und Erhöhung der Agilität von Unternehmen sowie Projektmanagement. Entsprechend häufig werden sie außer für (Fach-)Kongresse auch von Unternehmen als Speaker bzw. Vortragsredner beispielsweise bei Kicks-offs sowie Management-Tagungen engagiert.

Keynote-Speaker, Vortragsredner auswählen – 7 Tipps

Hier einige Tipps, wie Sie bei der Auswahl von Speakern vorgehen sollten, damit sich Ihre Investition lohnt.

Keynote-Speaker-Auswahl – Tipp 1: Egal, was für ein Event Unternehmen durchführen, sie verfolgen damit stets ein Ziel. Zum Beispiel: die Mitarbeiter über das Thema Digitale Transformation und Agilität informieren und sie zu einem Umdenken motivieren. Oder: die Führungskräfte für die Komplexität des Themas Change Management und Kulturwandel sensibilisieren. Definieren Sie, bevor Sie Ihre Veranstaltung planen, deren Ziel, damit Sie das passende Design entwickeln können.

Keynote-Speaker-Auswahl – Tipp 2: Auch mit dem Engagement des Speakers verfolgen die Unternehmen stets ein Ziel. Zum Beispiel: Er soll möglichst viele Besucher anlocken. Oder: die Teilnehmer von der Notwendigkeit einer Einstellungs- und Verhaltensänderung überzeugen. Definieren Sie ausgehend vom Ziel Ihres Events, welche Funktion der Keynote-Speaker bei der Veranstaltung erfüllen soll. Denn nur dann können Sie den richtigen Speaker auswählen und mit ihm das passende Vortragsdesign vereinbaren.

Keynote-Speaker-Auswahl – Tipp 3: Definieren Sie ausgehend von der Funktion, die der Keynote-Speaker Vortragsredner bei Ihrer Veranstaltung erfüllen soll, und dem „Profil“ der Teilnehmer Anforderungen an den potenziellen Redner: Sollte er zum Beispiel ein ausgewiesener „Experte für Change- und Projektmanagement“ sein? Oder: Sollte er sich in der Finanzbranche auskennen? Oder: Sollte er eine sehr plastische, bildhafte Sprache sprechen, um die Teilnehmer wachzurütteln?

Keynote-Speaker-Auswahl – Tipp 4: Fragen Sie anschließend Geschäftsfreunde und -kollegen, ob sie einen passenden Redner kennen. Geben Sie zudem, abhängig vom Themenfeld, zum Beispiel solche Suchwort-Kombinationen wie „Vortragsredner Change Management“ oder „Keynote-Speaker Change Management“ bei Google & Co ein. Dann wird Ihnen eine Reihe potenzieller Kandidaten angezeigt.

Keynote-Speaker-Auswahl – Tipp 5: Checken Sie danach – zum Beispiel, indem sie deren Namen googeln – inwieweit die Kandidaten die gewünschte fachliche Expertise und (Redner-)Erfahrung mitbringen.
Rufen Sie anschließend bei den verbliebenen Kandidaten an und sagen Sie ihnen, dass Sie für die Veranstaltung x einen Vortragsredner zum Thema y suchen. Seien Sie zu diesem Zeitpunkt mit Ihren Infos bewusst noch recht zurückhaltend. Fragen Sie danach den Kandidaten, ob er einen solchen Vortrag halten könne. Die meisten Kandidaten werden „ja“ oder „grundsätzlich ja“ antworten. Einen wirklich guten Speaker erkennen Sie auch daran, dass er sich, bevor er endgültig ja sagt, detailliert nach den Teilnehmern, den Zielen Ihrer Veranstaltung und Ihren Erwartungen erkundigt. Tut er dies nicht, spult er wahrscheinlich nur einen einstudierten Standardvortrag ab.

Keynote-Speaker-Auswahl – Tipp 6: Erteilen Sie im Erstgespräch dem Redner noch keinen Auftrag. Lassen Sie erst noch einmal für sich Revue passieren: Wie erfahren und fachlich fit wirkte der Speaker in dem Telefonat? Wie lebendig, plastisch, bildhaft war seine Sprache? Konnte er mich am Telefon spontan für sich und seine Keynote bzw. seinen (Impuls-)Vortrag begeistern? Denn dies sind zentrale Voraussetzungen dafür, dass ein Speaker beim Publikum ankommt.
 
Keynote-Speaker-Auswahl – Tipp 7: Führen Sie, wenn Sie überzeugt sind „Dies könnte der passende Speaker sein“ ein zweites Gespräch mit dem heißen Kandidaten. Konkretisieren Sie in ihm Ihre Anforderungen. Dazu zählen neben der Dauer der Keynote auch solche Dinge wie: Was sollen deren Kernbotschaften sein? Soll die Keynote Beispiele aus Ihrer Branche oder Ihrem Unternehmen enthalten? Klären Sie auch, wie viel Zeit vor Vortragsbeginn der Speaker anreisen sollte und wie lange er danach den Zuhörern noch als Gesprächspartner zur Verfügung stehen sollte? Halten Sie solche Punkte auch vertraglich fest.

Einen K&P-Berater als Keynote-Speaker engagieren?

Wenn Sie bei Ihrer Suche nach einem Keynote-Speaker zur Überzeugung gelangen, Dr. Georg Kraus, der Inhaber der Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, (oder ein Berater aus dem Team von K&P) könnte der Speaker für Ihr Anliegen sein, dann kontaktieren Sie uns.

Video: Keynote von Dr. Georg Kraus beim Change Management Forum


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