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Case Study zum Thema Restrukturierung

RESTRUKTURIERUNG

Restrukturierung in einem Versicherungsunternehmen: Von Wildwuchs-Strukturen zu einer effizienten Zentralisierung von Kernaufgaben

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Wir wissen, dass großes Potential in einer Zentralisierung steckt, jetzt müssen wir es aber auch nutzen …

RESTRUKTURIERUNG ALS MITTEL GEGEN WILDWUCHS

SITUATION:

Die Struktur eines Versicherungsunternehmens glich geradezu einem Dschungel:
Nach mehreren Zukäufen und starkem, aber relativ unkoordiniertem organischem Wachstum bestand es aus einer Vielzahl von Bereichen und Tochterfirmen. Aufgabenbereiche überschnitten sich, Kooperationen waren unüblich, zum Teil standen die Unternehmensteile sogar in Konkurrenz zueinander.
 
Ein neuer Geschäftsführer bekam den klaren Auftrag, die Struktur des Unternehmens aufzuräumen und dadurch das Ergebnis signifikant zu verbessern. Wichtiger Teil seines Restrukturierungsplans sollte dabei die Zentralisierung – funktional wie räumlich – der Kernaufgaben sein.
 
Die bestehende Führungsmannschaft erkannte zwar die Nachteile des Status quo, persönliche Erfolgs- und Machtressourcen waren aber wesentlich mit der bestehenden Situation verknüpft. Der neue Geschäftsführer konnte deshalb nicht mit uneingeschränkter Unterstützung seiner Restrukturierungspläne rechnen.
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Wir brauchen erstmal einen Überblick, damit wir dann die richtigen Maßnahmen ergreifen können.

EINE BUNTE MISCHUNG: DIE KNACKPUNKTE AUF EINEN BLICK

HERAUSFORDERUNG:

  • Das Ziel der Umstrukturierung muss klar definiert werden, um diffuse Effizienz-Hoffnungen auf festen Boden zu stellen.
  • Der Widerstand im Führungsteam darf nicht ignoriert werden.
  • Es fehlt noch ein klares Bild der sich überschneidenden Aufgaben und Leistungen innerhalb des Unternehmens, um daraus ein sinnvolles Zentralisierungskonzept zu entwickeln.
  • Optionen zur Integration von Tochterfirmen sind dabei zu prüfen.
  • Es fehlen noch Prozesse für die zentralisierten Aufgaben.
  • Durch die neue Struktur werden auch neue Teams entstehen, die eventuell Unterstützung brauchen.
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Unsere Veränderung fängt beim Top Team an. Wir brauchen klare Ziele.

TRITTSTEINE DER REISE

LÖSUNG:

Obwohl es den neuen Geschäftsführer drängt, möglichst bald konkrete Maßnahmen umzusetzen, starten wir mit einer gründlichen Analyse der Ausgangssituation und der angestrebten Ziele.

Denn wir sind davon überzeugt: Jeder Change beginnt auf der Verständnisebene. Warum sich etwas ändern soll, muss klar beantwortet werden können, bevor die Arbeit am Prozessdesign beginnt.
 
  • Deep Dive in die Organisation:
    strukturierte Interviews mit Mitarbeitenden aus allen relevanten Unternehmensteilen und unterschiedlichen Hierarchieebenen
  • Tiefeninterviews:
    mit den Führungskräften, um Gründe für individuelle Bedenken genauer fassen zu können
  • Transformation Team:
    Coaching des Geschaftsführers bei der Zusammenstellung seines Veränderungsteams; Analyse des Status quo durch das Transformation Team und Entwicklung von Zielen und Lösungsoptionen
  • Kommunikation:
    Stakeholder-Analyse und Entwicklung einer zielgruppenspezifischen Change Story und entsprechender Ausspielwege, Sounding Boards und Change Barometer
  • Design des Veränderungsprozesses:
    Detailplanung von Maßnahmen wie der Entwicklung neuer Prozesse und Schnittstellen, Qualifizierung und Weiterentwicklung auf Team- und Individualebene, Teambuilding-Maßnahmen
  • Reflektion und Weiterentwicklung:
    Überprüfung der Zielerreichung, Lessons learned und Ableitungen für weitere Veränderungsprozesse

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